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Family FIPS - Das Magazin zum Vorlesen für Kinder
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Family FIPS Bibel-Kreativ-Tipp „Danke, Gott!“

in Elterntipps

Hintergrund
Gott beschenkt uns überreich! Das erleben Kinder in der Ausgabe 6/26 von Family FIPS. Der biblische Text aus Psalm 147,8-9 erzählt davon, wie Gott sich selbst um seine Schöpfung kümmert und wie genau das zum Anlass wird, um Gott zu danken. Ihr könnt dazu auch Psalm 145,15-16 lesen: „Alle schauen erwartungsvoll zu dir, (Gott,) und du gibst ihnen zu essen zur rechten Zeit. Du öffnest deine Hand und sättigst deine Geschöpfe; allen gibst du, was sie brauchen.“ Wie gut, diesen Gott zu erleben und näher kennenzulernen: Er hat Kleine und Große geschaffen und kümmert sich um seine Schöpfung. Dieser Gedanke wird mit der Geschichte „Theo und die Apfelernte“ aufgegriffen und kann mit den folgenden Kreativ-Tipps vertieft werden.

Zum Basteln: Gestempelte Apfelbäume
Für diese Kreatividee werden Äpfel mit Wattestäbchen oder den Fingerspitzen an Tonpapierbäume getupft. So entstehen aus Punkten die schönsten Früchte.

 

Ihr braucht:
• braunes Tonpapier
• weißes oder hellbraunes Papier als Hintergrund
• Bleistift
• Schere
• Fingerfarben in verschiedenen Farben für Früchte, Blätter, eventuell für Regen oder auch Schnee
• Klebestift

 

 

Als Erstes wird für den Baumstamm der Umriss von Hand und Arm aufgemalt, ausgeschnitten und auf das Hintergrundpapier geklebt. Dann können die Kinder ganz nach eigenem Wunsch stempeln und tupfen. Und wer besonders begeistert ist, fertigt vier Bilder für die verschiedenen Jahreszeiten an. Dann gibt es im Frühling zartrosa Apfelblüten, im Sommer grüne Blätter und rote Äpfel, im Herbst färben sich die Blätter bunt und im Winter steht der kahle Baum in einem gestempelten Schneegestöber.

Zum Bewegen: Apfelernte
Jetzt wird bei einem Apfelpflücktraining im Wohnzimmer fleißig geerntet.

Ihr braucht:
• Papier  (rot, grün, gelb oder weiß)
• Scheren und Stifte
• Ggf. Klebebandstreifen
• Einen Korb oder eine Schüssel zum Sammeln

Für das Spiel schneidet ihr aus rotem, grünen und gelben Papier unterschiedlich große Äpfel aus. Die Äpfel werden anschließend im Raum verteilt und an verschiedenen Stellen befestigt. Vielleicht hängt ihr manche Äpfel mit Klebebandstreifen ganz oben auf, andere sind bereits zu Boden gekullert und liegen unter einem Tisch oder hinter einem Stuhl. So wird aus dem Apfelpflücken eine Ernte-Schatzsuche.
„Stellt euch vor: Vor euch steht ein großer Apfelbaum. An seinen Ästen hängen viele reife Äpfel. Manche liegen auch schon im Gras. Helft ihr mit bei der Ernte?“
Die Äpfel hängen ganz oben? Stellt euch auf die Zehenspitzen und streckt beide Arme weit nach oben. Wer kann einen Apfel pflücken? Wenn ihr einen erreicht habt, legt ihn vorsichtig in euren Erntekorb. Und hier unten ist einer! Beugt euch tief zum Boden und hebt den Apfel auf. Der Erntekorb wird immer voller. Wenn alle Äpfel eingesammelt sind, schaut gemeinsam in den vollen Korb. Wie viele Äpfel habt ihr geerntet? Zählt sie gemeinsam!

Und weil manche Kinder es lieben, wenn es spielerisch um Zeit geht: Wie schnell könnt ihr gemeinsam alle Äpfel ernten?
Für eine ruhigere Variante könnt ihr euch auch überlegen, für was ihr im Moment noch dankbar seid, denn nicht jeder mag ja Äpfel am allerliebsten. Wenn ihr möchtet, könnt ihr das als gemeinsam auf die Rückseiten der Äpfel schreiben. Und am besten noch eine neue Ernte-Runde starten.

Zum Genießen: Apfelsaft-Verkostung
Ganz aus der Puste vom Ernten? Dann braucht es eine Erfrischung! Ob ihr nun bei einem großen Apfelpressen dabei sein könnt, zu Hause eine Saftpresse besitzt oder einfach verschiedene Apfelsaft-Sorten kauft, jetzt wird verkostet!

 

Ihr braucht:
• ggf. Saftpresse und Äpfel
• verschiedene Apfelsaftsorten von naturtrüb bis klar
• Aufkleber-Sternchen

Die Säfte werden in Gläser gefüllt und vor die ursprünglichen Flaschen oder Getränkekartons gestellt. Ihr könnt sie zum Beispiel nach Klarheit sortieren, dann probieren und bewerten. Jeder darf Aufkleber-Sternchen auf den Flaschen und Kartons verteilen. Der Apfelsaft mit den meisten Sternchen geht als Familiengewinner hervor.

 

Zum Backen, Feiern & Essen: Apfelmuffins
Für ein kleines Apfel-Erntefest könnt ihr Apfelmuffins backen. Dieses Rezept haben bei uns die Töchter vor vielen Jahren von Onkel und Tante zum Geburtstag geschenkt bekommen. Als Gutschein für einen gemeinsamen Back-Nachmittag.

 

Ihr braucht:
• Einen Schäler
• Kleine Messer
• Ein Muffinblech
• Muffinförmchen
• Schneebesen
• Teigschüssel

 

 

Ihr braucht als Zutaten:
• 200 Gramm Mehl
• 1 Päckchen Backpulver
• 200 Gramm Äpfel
• 2 Eier
• 70 Milliliter Milch
• 80 Gramm Zucker
• 1 Päckchen Vanillezucker
• 80 Milliliter Sonnenblumenöl
• 120 Gramm Naturjoghurt
• Evtl. Puderzucker für Zuckerguss, Streusel oder Zimt

Zubereitung
1. Die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
2. Öl und Joghurt einrühren.
3. Mehl, Backpulver und Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
4. Äpfel schälen und in Würfel schneiden, in den Teig geben und unterrühren.
5. Die Muffinförmchen in das Blech geben und mit Teig befüllen.
Bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 15–20 Minuten backen.
6. Nach Geschmack mit Zuckerguss bestreichen, mit Streuseln oder Zimt nach dem Backen bestreuen und darüber freuen, dass wir so überreich beschenkt sind.

Katrin Grieco ist Sozialpädagogin und Kinderbuchautorin. Sie schreibt, damit Kinder entdecken können: Ich bin wertvoll und werde gesehen. Katrin liebt es, biblische Geschichten für Kinder lebendig werden zu lassen und das wird in ihren Kinderbüchern in verschiedenen christlichen Verlagen erlebbar.

https://www.family-fips.net/wp-content/uploads/2026/09/Apfel-Ernte_Grieco.jpg 1568 1354 Katrin Lepert https://www.family-fips.net//wp-content/uploads/2018/07/logo.png Katrin Lepert2026-09-28 08:00:542026-09-24 11:41:16Family FIPS Bibel-Kreativ-Tipp „Danke, Gott!“

Medienzeit für ältere Geschwister

in Elterntipps, Erziehungstipps

Wie kann man älteren Kindern Medienzeit zugestehen, wenn die jüngeren Geschwister gern mitschauen würden, aber noch nicht dürfen? Einige Mütter geben Best-Practice-Tipps.

Zubett-Bring-Zeit nutzen
Ich bin oft allein mit meinen beiden Kindern. Mein Sohn ist erst eins, meine große Tochter ist sechs. Wenn ich den Kleinen mittags zum Schlafen hinlege oder abends ins Bett bringe, darf meine Tochter auf dem Tablet eine Serie schauen. So habe ich Ruhe und Zeit für meinen Sohn, und meine Tochter ist auch glücklich und fühlt sich nicht hinten angesetzt.
Carmen

Quality-Time
Wenn unsere große Tochter etwas gucken darf, was für die Kleinere noch nichts ist, verbringen wir währenddessen Quality-Time mit unserer Jüngeren. Wir machen etwas Besonderes, was sie gern mag, wie Basteln, Spielen oder eine Kindermassage. Positiver Nebeneffekt: Meistens findet das die Große auch so cool, dass sie gar keine Medienzeit möchte und lieber bei uns ist.
Eva

DVDs ausleihen
Unsere Große (9) darf einen Film anschauen, wenn der Kleine (1 3/4) Mittagsschlaf macht oder abends, wenn er ins Bett gebracht wird. Manchmal lassen wir sie auch auf dem Laptop etwas schauen, während ich im Hinterhof mit unserem Sohn spiele. Wir leihen uns die Filme oft auf DVD aus der Stadtbibliothek aus. Bei Streamingdiensten sehe ich die Gefahr, dass die Kinder Inhalte zu sehen bekommen, die noch nichts für sie sind. Unsere Tochter kann auch voreingestellte Websites über ihren eigenen Laptopzugang besuchen und zum Beispiel „Shaun das Schaf“ oder „Wissen macht Ah!“ anschauen. Diese Freiheit nutzt sie gern. Ihr regelmäßiger Filmtag ist aber nur montags.
Jana

Exklusive Spielzeiten
Mittlerweile sind meine beiden Söhne vier und sechs Jahre alt und dürfen beide gleich viel Fernsehen schauen. Bis vor Kurzem konnten sie einmal die Woche etwas länger schauen, jetzt probieren wir aus, dass sie jeden Abend kurz etwas schauen. Bis unser Jüngster drei war, gab es aber Unterschiede. Dann durfte der Große schauen, wenn sein kleiner Bruder Mittagsschlaf gemacht hat oder abends früher als der Große ins Bett musste. Außerdem habe ich darauf geachtet, dass jeder mal exklusive Mama-Spiel-Zeit hatte. Auch dann durfte der Große etwas gucken, während ich mit dem Kleinen spielte.
Carolin

Kindgerecht
Als unser Sohn noch kleiner war, bis circa 1 ½ Jahre, haben wir seine Schlafenszeiten genutzt, um nur mit unserer Tochter (damals 3 1/2 Jahre) zu spielen oder sie auch mal etwas gucken zu lassen. Sie hat die Ruhe von ihrem Bruder immer sehr genossen. Als sie älter waren, durfte sich jedes Kind für eine Folge einer Serie entscheiden – bei dem Kleinen war es etwas für Jüngere und bei der Großen etwas anderes. Meistens wollten sie aber das Gleiche schauen. Wenn wir gemerkt haben, dass es unserem Sohn zu viel wurde, er überreizt oder unruhig wurde, haben wir ihn mit rausgenommen, während unsere Tochter noch zu Ende schauen durfte. Manchmal hat er ein bisschen gemeckert, aber wir haben ihn mit Spielen abgelenkt.
Lisa

 

Dieser Artikel ist zuerst in der Zeitschrift Family erschienen. 

https://www.family-fips.net/wp-content/uploads/2026/09/Elternfrage_F-5-26.jpg 521 593 Katrin Lepert https://www.family-fips.net//wp-content/uploads/2018/07/logo.png Katrin Lepert2026-09-28 08:00:242026-09-24 11:53:25Medienzeit für ältere Geschwister

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